Wenn man De Beers, dem Krösus der Szene, glauben darf, dann wird der Hunger nach Diamanten im Reich der Mitte so schnell nicht abebben.

Die Welt sieht daher die Nachfrage nach Diamanten im Jahr 2014 noch einmal um 4,5 Prozent steigen, was, laut Philippe Mellier, CEO von De Beers, freilich auch mit den Märkten in den USA zu tun hat.

Weltweite Nachfrage wächst

Dennoch brauchen wir nur einmal die beiden Begriffe „China“ und „Diamanten“ zu googeln, um zu begreifen, wie sehr Edelsteine von der Volksrepublik begehrt werden, denn die Importe des ersten Halbjahres 2003 im Wert von 30 Millionen US-Dollar waren im ersten Halbjahr 2009 bereits auf 300 Millionen (!) angeschwollen.
Eine Nachfrage und ein Boom, der die Preise für Diamanten weltweit befeuert hat!

Auf die Größe kommt es an!

Das Handelsblatt sieht  daher „strahlende Aussichten für die funkelnden Steine“, wobei offensichtlich vor allem kleinere Diamanten heiß begehrt sind.

Tatsächlich prognostiziert De Beers, der größte Diamantenproduzent und –händler mit Sitz im Großherzogtum Luxemburg, einen wachsenden Preisdruck. Und gerade deshalb könnten Diamanten, wie die Handelsblatt-Autoren glauben, auch für Anleger sehr interessant sein!

Ist Gold langsam out?

Auch wallstreet-online.de erachtet  Diamanten längst als die Alternative zum Anlagenotstand, zumal die, im Gegensatz zu Goldbarren, quasi in jeder Hosentasche (aber wer würde die wertvollen Edelsteine wirklich mit sich herum tragen?) Platz finden. Und Käufer, auf lange Sicht, vermutlich garantiert sind.

Tatsächlich nämlich scheint die Nachfrage im Reich der Mitte, aufgrund des wirtschaftlichen Aufschwunges der Nation, auch in den nächsten Jahren gesichert. Plötzlich kann sich nämlich hier sogar die Mittelschicht das edle Geschmeide leisten, so dass die Beliebtheit und Nachfrage im Land des Lächelns so schnell bestimmt nicht abreißen!

Die Wertschöpfungskette von Diamanten

Diese Statistik zeigt die Wertschöpfung, welche die Diamantenhändler durch Diamanten im Jahr 2010 erreichen konnten. Bei der sogenannten Wertschöpfungskette handelt es sich in diesem Bereich um die Werterhöhung von Diamanten nach ihrer Gewinnung. Diese spielt insbesondere beim Diamantenverkauf eine wichtige Rolle, da sich der wert der Diamanten entlang der Händlerkette sowie der entsprechenden Verarbeitung weiter erhöht.

Die Wertschöpfung von Diamanten lässt sich hieran gut erkennen, da sich der reine Produktionswert der Diamanten in dem angezeigten Jahr auf 12 Milliarden Euro belief. Diese erhielten letztendlich durch Bearbeitung und verschiedene Zwischenhändler einen Verkaufswert als Schmuckstücke von gut 35 Milliarden Euro.

Die Einfuhr von Diamanten in China in einem Zeitraum von 6 Jahren

Die vorliegende Statistik zeigt, wie sich die Einfuhr von Diamanten nach China in den Jahren 2003 bis 2009 entwickelt hat. Die Importhöhe wird dabei in Millionen US-Dollar angegeben, so dass eventuelle Kursschwankungen im Diamantenverkauf hierbei enthalten sein können.

Auf dieser Statistik ist deutlich zu erkennen, dass es zu einer Zunahme vom Diamanten Import nach China kam, weshalb diese Nation immer interessanter für den Diamantenhandel wird.