Wenn wir den Begriff „Rio Tinto“ googeln, stoßen wir schnell auf diverse Meldungen in Polit-Magazinen, die sich mit dem 1873 gegründeten Bergbau- und Diamanten-Multi befassen.

Kein Wunder, da die „Rio Tinto Group“ als multinationales Unternehmen allein im Jahre 2008 einen Vorsteuergewinn von über 10 Milliarden US Dollar erwirtschaftet hat.

Diamanten und Rohstoffhandel mit guten Gewinnmargen

Dennoch wurde hier im Jahr 2013 der Konzernchef vor die Tür gesetzt, denn der habe, so der Focus, zu hoch und vor allem falsch gepokert und mit riskanten Zukäufen die Unternehmensbilanzen belastet.

Als Grund für den Wechsel in der Unternehmensspitze nannten die Focus-Autoren Milliardenabschreibungen im Kohle- und Aluminiumgeschäft.

Diamantenförderung rückläufig!

Rückläufig über die vergangenen Jahre zeigen sich auch die Umsätze bei den Diamanten, die von über 35 Millionen Karat im Jahr 2006 auf gut 13 Millionen im Jahr 2012 zurückgingen: „Rio Tinto schürft rosafarbene Diamanten in der Argyle-Diamantenmine in Western Australia und hält damit 90 Prozent Anteil an der Weltproduktion dieser Steine“, sieht das Online Lexikon Wikipedia in der „Rio Tinto Group“ dennoch eine Säule und unverzichtbare Größe des internationalen Handels mit Diamanten sowie den weltgrößten Aluminiumproduzenten.

Farben, die Diamanten begehrt machen?

Google zeigt uns verschiedene Diamanten in dieser begehrten Farbe. Denn es ist eben nicht allein das Karat-Gewicht, das den Preis eines Edelsteines ausmacht. Auch Form, Reinheit und Farbe bestimmen den Preis.

Dabei gilt gerade die Farbe als ganz entscheidendes Kriterium. So gilt Weiß zwar durchaus als Qualitätsmerkmal; dennoch ist es so, dass auch rosa gefärbte Diamanten, zumal bei Sammlern, extrem hoch im Kurs stehen.

Diamantenförderung in Rio Tinto

Bei dieser Statistik handelt es sich um eine Übersicht der Förderzahlen an Diamanten vom Bergbauunternehmen Rio Tinto. Angezeigt wird die Förderung in 1.000 Karat, so dass eventuelle Kursschwankungen im Diamantenhandel keine Auswirkungen auf das Ergebnis dieser Statistik haben.

Die Angaben beziehen sich dabei auf die Jahre 2006 bis 2012 und zeigen deutlich, dass die Förderung von Diamanten bei diesem Diamantenproduzenten deutlich zurückgegangen sind. Dementsprechend lässt sich annehmen, dass andere Diamantenproduzenten vermehrt im Diamantenhandel tätig sind.