Was ist eigentlich ein Brillant? Der Brillant ist unglaublich beliebt und es handelt sich hierbei um einen Diamanten, der einen ganz besonderen Schliff erhalten hat. Mit diesem Schleifverfahren wird die optische Wirkung des Diamanten enorm gesteigert. Daher wird ein solch geschliffener Diamant auch als Brillant bezeichnet.

Die Bezeichnung "brillant" hat ihren Ursprung im Französischen. Brillant bedeutet demnach "glänzend" oder "strahlend". Bekannt ist umgangssprachlich auch die Bezeichnung "Brilli", die ebenfalls einen Brillanten bezeichnet. Das besondere Schleifverfahren wird zudem mehrfach an dem Diamanten ausgeführt, sodass der sogenannte Brillantschliff entsteht.

Der Brilliantschliff wurde bereits 1910 entwickelt.

Die erkennbaren Merkmale vom Brillant sind die 32 Facetten, die mindestens am Oberteil vorhanden sein müssen. Zudem verfügt ein Brillant über eine sogenannte Tafel, die sich ebenfalls am Oberteil befindet sowie über eine Rundiste. Weitere 24 Facetten sind bei einem Brillanten an der Unterseite zu erkennen.

Nur wenn diese Eigenschaften vorhanden sind, darf ein geschliffener Diamant als Brillant bezeichnet werden. Die Bezeichnung "echter Brillant" ist zum einen nicht notwendig und zum anderen auch nicht erlaubt. Es ist immer ein Diamant gemeint, wenn von einem Brillanten gesprochen wird.

Der Brillantschliff darf jedoch auch bei anderen Edelsteinen zum Einsatz kommen. Diese müssen jedoch entsprechend gekennzeichnet werden, wie beispielsweise "Zirkonia im Brillantschliff".

Nur Experten beherrschen den perfekten Brilliantschliff

So wird eine Irreführung ausgeschlossen. Bei dem angewandten Schliff für den Brillanten geht logischerweise Material verloren. Dieser Verlust wird jedoch so gering wie möglich gehalten. Eine effiziente Arbeitsweise und großes Geschick ist damit verbunden.

So finden Sie auf dem Markt unterschiedliche Brillantschliffe, die sich im Laufe der Jahre etabliert haben. Der Tolkowsky Brillant im Jahre 1919, der Ideal Brillant 1926, der Parker Brillant 1951, der Skandinavische Standard Brillant 1968 und der sogenannte Feinschliff der Praxis 1938. Anhand dieser Schliffe wird die Wertermittlung vorgenommen. Hier sind die sogenannten vier C´s ausschlaggebend. Diese sind immer entscheidend.

Es handelt sich um das Gewicht (das Karat), die Farbe, die Reinheit und den Schliff. Aus einem Diamanten wird durch den angewandten Schliff ein Brillant. Das einfallende Licht bringt diesen zu einem beeindruckenden und brillanten Leuchten. Der Durchmesser eines Brillanten verrät zudem das Karat. Bei drei Millimetern wären dass 0,10 Karat. Der Brillant kann zudem hervorragend zu edlen Schmuckstücken verarbeitet werden. Meist findet er seinen Platz in einem filigran gestalteten Ring für die Damenwelt.